Men­schen ver­ste­hen und len­ken

Men­schen ver­ste­hen und len­ken #Lea­ders­hip

Genau genom­men bedeu­tet len­ken (füh­ren) ledig­lich, ziel­be­zo­ge­ne Ein­fluss­nah­me auf Ein­stel­lung und Ver­hal­ten. Wir kon­zen­trie­ren uns auf posi­tiv len­ken und distan­zie­ren uns an die­ser Stel­le klar von mani­pu­lie­ren.

Die letz­ten sechs Jah­re haben wir uns im Zusam­men­hang mit Füh­ren und Ver­kau­fen in der digi­ta­len Welt, inten­siv dem akti­ven Zuhö­ren in der Rea­li­tät gewid­met. Die Pra­xis­er­fah­rung zeigt, dass nur weni­ge Unter­neh­men kla­re Zie­le haben, einer fle­xi­blen Stra­te­gie fol­gen, ihre Kun­den tat­säch­lich rich­tig ver­ste­hen, ihre Mit­ar­bei­ter pro­fes­sio­nell ein­stel­len, sie regel­mä­ßig bewer­ten und ihnen ziel­be­zo­gen die pas­sen­den Auf­ga­ben geben.

Die VUCA Welt braucht zwei­fels­frei ein neu­es Mit­ar­bei­ter und Kun­den­ver­ständ­nis. Die Tage der Wis­sens­mo­no­po­le und des Patri­ar­chats sind gezählt.

Carl Rogers hat das akti­ve Zuhö­ren erst­mals als The­ra­peu­ti­sches Werk­zeug beschrie­ben und 1994 das vier Stu­fen Modell des Sehens und Ver­ste­hens publi­ziert.

Rogers hat­te die 4 Pha­sen in Wahr­neh­mung, Zuord­nung, Beur­tei­lung und Reak­ti­on auf­ge­teilt. Das fol­gen­de Bild zeigt das erwei­ter­te EASY LEADERSHIP® Modell.

EASY LEADERSHIP - Im Kopf spazieren gehen

Wir nut­zen die­ses Modell regel­mä­ßig bei unse­ren Aben­teu­er Rea­li­tät © Work­shops. Ziel ist es mehr über die Rea­li­tät (Motiv, Situa­ti­on, Auf­ga­be, Bedürf­nis­se, Wün­sche) frem­der Men­schen zu erfah­ren. Dabei stel­len wir regel­mä­ßig fest, dass das Inter­net zuneh­mend die eige­ne Rea­li­tät beein­flusst. Bereits eine posi­ti­ve Goog­le Bewer­tung führt zu einer ver­än­der­ten Erwar­tungs­hal­tung und nur eine nega­ti­ve Bewer­tung hält Men­schen ab, eine posi­ti­ve Ent­schei­dung zu tref­fen.

Die Pra­xis zeigt, dass Men­schen in der Zuord­nung bereit sind, jede empha­ti­sche und offe­ne Fra­ge aus­gie­big zu beant­wor­ten und damit Ein­blick in ihre eige­ne Rea­li­tät zu geben. Wie haben sie sich infor­miert, wann haben sie sich infor­miert, wie tref­fen sie ihre Ent­schei­dun­gen, was ist für sie wich­tig, etc.

Die Rea­li­tät ist nur eine Inter­pre­ta­ti­on des Gehirns
Erik Kas­tenPsy­cho­the­ra­peut und Pro­fes­sor für Psy­cho­lo­gie

Geüb­te akti­ve Zuhö­rer gehen täg­lich bei Men­schen im Kopf spa­zie­ren und neh­men mit dem neu gewon­nen Erkennt­nis­sen, bewusst Ein­fluss (len­ken) auf deren Rea­li­tät. Je bes­ser sie die Rea­li­tät von Men­schen ver­ste­hen, des­to bes­ser kön­nen sie Lösungs­vor­schlä­ge unter­brei­ten die deren Gedan­ken ent­spre­chen.

MEIN TIPP: Fan­gen sie an JA Stra­ßen zu bau­en:

  1. Stel­len sie aus­schließ­lich offe­ne Fra­gen, mit dem Ziel der ande­re spricht. (har­tes Trai­ning erfor­der­lich)
  2. Wie­der­ho­len sie mit eige­nen Wor­ten was sie erfah­ren haben und las­sen sie sich ihr Ver­ständ­nis bestä­ti­gen.
  3. Fas­sen sie Inhal­te zusam­men die ihr Gesprächs­part­ner zwi­schen den Zei­len äußert und hin­ter­fra­gen sie wei­ter.
  4. Zei­gen sie Inter­es­se, indem sie Ver­hal­ten spie­geln.

Fan­gen sie an und arbei­ten sie an ihrer Fra­gen Varia­bi­li­tät, denn Fra­gen sind der Schlüs­sel zu jeder Infor­ma­ti­on. Lei­der haben vie­le Men­schen das Fra­gen ver­lernt oder zer­stö­ren die Fra­ge durch ein, dass kann man doch nicht fra­gen, schon im Vor­feld.

Wie heißt es so schön, wer fragt führt (lenkt).

Viel Erfolg bei der Umset­zung.

Weg­wei­ser durch die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on
Zeit­ma­nage­ment ein­fach — Zeit ist eine Fra­ge der Prio­ri­tät

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