Ser­vice­wüs­te beim Früh­stücks­buf­fet in deut­schen Hotels

Ser­vice­wüs­te beim Früh­stücks­buf­fet in deut­schen Hotels

EASY LEADERSHIP® - Hackfresse macht HackfresseSer­vice­wüs­te Deutsch­land! Eine erneu­te Woche Hotel und nach wie vor ver­ste­cken vie­le, selbst renom­mier­te Hotels, den guten Kaf­fee mor­gens vor ihren Gäs­ten.

Statt­des­sen gibt es eine Ther­mos­kan­ne mit lau­war­mer, abge­stan­de­ner, bit­ter nach­ge­zo­ge­ner schwar­zen Brü­he, die geschmack­lich nur wenig mit Kaf­fee­ge­nuss in Ver­bin­dung gebracht wer­den kann.

Dabei könn­te es so ein­fach sein, den Kun­den glück­lich zu machen! Die­ser ist fle­xi­bel und denkt sich, dann trin­ke ich zur Abwechs­lung Tee. Es ist wenig ver­wun­der­lich, dass auch das Tee­was­ser maxi­mal lau­warm ist. Welch Wun­der das der Tee hier kaum Aro­ma ent­fal­tet. Bleibt also nur der Saft.

Eini­ge Hotels lockern den Kun­den wenigs­tens mit Pro­sec­co zum Früh­stück wie­der auf!

Die Gas­tro­no­mie hat ein­deu­tig Poten­ti­al für gro­ße Ver­bes­se­run­gen mit wenig Auf­wand.

Heu­te machen bereits Land­gast­hö­fe dem Con­ve­ni­en­ce 4 Ster­ne Bun­ker Kon­kur­renz. Die DEHOGA Richt­li­ni­en gehö­ren drin­gend Kun­den­freund­lich über­holt, denn das Hal­len­bad hat heu­te nur noch eine gerin­ge Bedeu­tung.

Das Mot­to zum Wochen­en­de: „ Nicht schwä­cheln, son­dern lächeln“ und die Hoff­nung auf einen guten Kaf­fee am Mor­gen stirbt zu letzt.

Wer fragt der führt, gilt auch beim Kaf­fee zum Früh­stück. In vie­len Fäl­len wer­den sie dann mir gutem Kaf­fee belohnt.

EASY LEADERSHIP® - Zeitmanagement
Füh­rung bedeu­tet in ers­ter Linie sich selbst zu füh­ren
EASY LEADERSHIP® - Wann machen Messebesuche Sinn, Was gehört zu einer erfolgreichen Messe, Was ist für KMU´s für Messen wichtig, Denken Sie bei Messen an die Opportunitätskosten, Messen kann man planen, Nacharbeit bei Messen ist wichtig
Unse­re Ein­drü­cke von der Per­so­nal­mes­se 2012 in Stutt­gart

6 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Volker Buntrock
    13. April 2012 08:29

    Lei­der muss ich auch dies­mal dem Kom­men­tar zustim­men. Ganz anders ist das hier bei uns in Eng­land. 3 Tage zum Son­der­preis in Torquay/Devon boten uns mor­gens ein Früh­stücks­buf­fet wie ich es sonst nur von Hotels aus­ser­halb Euro­pas kann­te.

    Es gab nicht, aber auch wirk­lich nichts zu bemän­geln. Das Ser­vice-Per­so­nal, Eng­län­der und Spa­ni­er, waren unend­lich freund­lich und zuvor­kom­mend — ebenals Dau­me hoch und Note 1A.

    Mei­ne mich beglei­ten­de Ehe­frau stammt aus Sri Lan­ka. Sie war eben­falls sehr zufrie­den.

    Fazit: 2 Gäs­te aus total unter­schied­li­chen Kul­tu­ren waren vom Früh­stücks­ser­vice in Eng­land begeis­tert. Eng­land ist kei­ne typisch deut­sche Ser­vice-Wüs­te. Vie­len Dank für Ihre Auf­merk­sam­keit.

    Antworten
    • Hal­lo Herr Bunt­rock,

      dan­ke für den erfri­schen­den Kom­men­tar;-)

      Und grüs­se nach Eng­land.

      Gruß Ries­te­rer & Prie­mer

      Antworten
  • chris göhring
    18. April 2012 17:15

    Lei­der haben Sie recht Herr Ries­te­rer!
    Deutsch­land war noch nie für guten Ser­vice bekannt und Deut­sche tun sich all­ge­mein mit Freund­lich­keit schwer. Ganz anders als z.B. die Fran­zo­sen, dort wird Höf­lich­keit noch groß­ge­schrie­ben.

    Das Pro­blem in der Hotel­le­rie ist all­ge­gen­wer­tig. Es wer­den bil­li­ge Arbeits­kräf­te ein­ge­stellt, unter Leis­tungs­druck gesetzt und dann wun­dert man sich.

    Wenn ich nur an den von Ihnen beschrie­ben Kaf­fee den­ke, wird es mir schon schlecht. Da hilft auch der Pro­sec­co nicht mehr.

    Ich behaup­te, dass man nicht viel Geld braucht, um ein halb­wegs ordent­li­ches Früh­stück zuzu­be­rei­ten.

    Das Kaf­fee Pro­blem ist mit einem Voll­au­to­mat, der im Früh­stücks­raum steht auch beho­ben und mit halb­wegs gut bezahl­ten Fach­kräf­ten, ist der Ser­vice auch wie­der OK.

    Vie­le Grü­ße aus Köln

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    • Hal­lo Herr Göh­ring,

      schön das ich mit mei­ner Ana­ly­se und Mei­nung nicht allei­ne bin. Die Gas­tro­no­mie und Hotel­le­rie hat enor­mes Poten­ti­al mit kleins­ten Ver­än­de­run­gen;-)

      Ihnen gute Geschäf­te in Köln.

      Gruß Mar­cus Ries­te­rer

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  • Seit gut 20 Jah­ren bin ich Viel­rei­sen­der und habe meh­re­re hun­dert Hotels hin­ter mir. Dazu gehör­ten alle Preis­klas­sen, Stadt/Land, In- und Aus­land, Fami­len­pen­si­on auf dem Dorf und Fünf-Ster­ne in der Groß­stadt. Erlebt habe ich dabei sowohl das eine, wie auch das ande­re Extrem. Und zwar auch in allen Klas­sen. Des­we­gen wür­de das nicht pau­scha­lie­ren. Fakt ist aber, dass in Deutsch­land in vie­len Hotels, noch viel­mehr aber in Restau­rants, kaum noch gelern­te Kräf­te im Kun­den­be­reich tätig sind. Dar­über hin­aus scheint vie­len Mit­ar­bei­tern das Den­ken über den Tel­ler­rand hin­aus abhan­den gekom­men zu sein. Das Glas ist leer? Na, er wird sich schon mel­den, wenn er Durst hat? Von sich aus Spei­sen emp­feh­len oder Kunden/Gäste in ein Gespräch ver­wi­ckeln, um mehr über ihre Vor­lie­ben zu erfah­ren? Das sol­len nur zwei klei­ne Bei­spie­le sein, mit denen man sei­ne Erlö­se und Erträ­ge sowie die Begeis­te­rung bei Kun­den erheb­lich stei­gern könn­te.

    BTW: Gibt es den Kell­ner als Aus­bil­dungs­be­ruf über­haupt noch?

    Antworten
    • Hal­lo Herr Fin­ke,

      dan­ke für den wert­vol­len Bei­trag, den wir ger­ne ver­öf­fent­li­chen. Wir tref­fen uns ja regel­mä­ßig bei Fourths­qua­re;-)

      Gruss Mar­cus Ries­te­rer

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