EASY LEADERSHIP® - Hackfresse macht Hackfresse

Servicewüste beim Frühstücksbuffet in deutschen Hotels

Servicewüste beim Frühstücksbuffet in deutschen Hotels

EASY LEADERSHIP® - Hackfresse macht HackfresseServicewüste Deutschland! Eine erneute Woche Hotel und nach wie vor verstecken viele, selbst renommierte Hotels, den guten Kaffee morgens vor ihren Gästen.

Stattdessen gibt es eine Thermoskanne mit lauwarmer, abgestandener, bitter nachgezogener schwarzen Brühe, die geschmacklich nur wenig mit Kaffeegenuss in Verbindung gebracht werden kann.

Dabei könnte es so einfach sein, den Kunden glücklich zu machen! Dieser ist flexibel und denkt sich, dann trinke ich zur Abwechslung Tee. Es ist wenig verwunderlich, dass auch das Teewasser maximal lauwarm ist. Welch Wunder das der Tee hier kaum Aroma entfaltet. Bleibt also nur der Saft.

Einige Hotels lockern den Kunden wenigstens mit Prosecco zum Frühstück wieder auf!

Die Gastronomie hat eindeutig Potential für große Verbesserungen mit wenig Aufwand.

Heute machen bereits Landgasthöfe dem Convenience 4 Sterne Bunker Konkurrenz. Die DEHOGA Richtlinien gehören dringend Kundenfreundlich überholt, denn das Hallenbad hat heute nur noch eine geringe Bedeutung.

Das Motto zum Wochenende: „ Nicht schwächeln, sondern lächeln“ und die Hoffnung auf einen guten Kaffee am Morgen stirbt zu letzt.

Wer fragt der führt, gilt auch beim Kaffee zum Frühstück. In vielen Fällen werden sie dann mir gutem Kaffee belohnt.

6 Kommentare zu „Servicewüste beim Frühstücksbuffet in deutschen Hotels“

  1. Volker Buntrock

    Leider muss ich auch diesmal dem Kommentar zustimmen. Ganz anders ist das hier bei uns in England. 3 Tage zum Sonderpreis in Torquay/Devon boten uns morgens ein Frühstücksbuffet wie ich es sonst nur von Hotels ausserhalb Europas kannte.

    Es gab nicht, aber auch wirklich nichts zu bemängeln. Das Service-Personal, Engländer und Spanier, waren unendlich freundlich und zuvorkommend – ebenals Daume hoch und Note 1A.

    Meine mich begleitende Ehefrau stammt aus Sri Lanka. Sie war ebenfalls sehr zufrieden.

    Fazit: 2 Gäste aus total unterschiedlichen Kulturen waren vom Frühstücksservice in England begeistert. England ist keine typisch deutsche Service-Wüste. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

  2. chris göhring

    Leider haben Sie recht Herr Riesterer!
    Deutschland war noch nie für guten Service bekannt und Deutsche tun sich allgemein mit Freundlichkeit schwer. Ganz anders als z.B. die Franzosen, dort wird Höflichkeit noch großgeschrieben.

    Das Problem in der Hotellerie ist allgegenwertig. Es werden billige Arbeitskräfte eingestellt, unter Leistungsdruck gesetzt und dann wundert man sich.

    Wenn ich nur an den von Ihnen beschrieben Kaffee denke, wird es mir schon schlecht. Da hilft auch der Prosecco nicht mehr.

    Ich behaupte, dass man nicht viel Geld braucht, um ein halbwegs ordentliches Frühstück zuzubereiten.

    Das Kaffee Problem ist mit einem Vollautomat, der im Frühstücksraum steht auch behoben und mit halbwegs gut bezahlten Fachkräften, ist der Service auch wieder OK.

    Viele Grüße aus Köln

    1. Hallo Herr Göhring,

      schön das ich mit meiner Analyse und Meinung nicht alleine bin. Die Gastronomie und Hotellerie hat enormes Potential mit kleinsten Veränderungen;-)

      Ihnen gute Geschäfte in Köln.

      Gruß Marcus Riesterer

  3. Seit gut 20 Jahren bin ich Vielreisender und habe mehrere hundert Hotels hinter mir. Dazu gehörten alle Preisklassen, Stadt/Land, In- und Ausland, Familenpension auf dem Dorf und Fünf-Sterne in der Großstadt. Erlebt habe ich dabei sowohl das eine, wie auch das andere Extrem. Und zwar auch in allen Klassen. Deswegen würde das nicht pauschalieren. Fakt ist aber, dass in Deutschland in vielen Hotels, noch vielmehr aber in Restaurants, kaum noch gelernte Kräfte im Kundenbereich tätig sind. Darüber hinaus scheint vielen Mitarbeitern das Denken über den Tellerrand hinaus abhanden gekommen zu sein. Das Glas ist leer? Na, er wird sich schon melden, wenn er Durst hat? Von sich aus Speisen empfehlen oder Kunden/Gäste in ein Gespräch verwickeln, um mehr über ihre Vorlieben zu erfahren? Das sollen nur zwei kleine Beispiele sein, mit denen man seine Erlöse und Erträge sowie die Begeisterung bei Kunden erheblich steigern könnte.

    BTW: Gibt es den Kellner als Ausbildungsberuf überhaupt noch?

    1. Hallo Herr Finke,

      danke für den wertvollen Beitrag, den wir gerne veröffentlichen. Wir treffen uns ja regelmäßig bei Fourthsquare;-)

      Gruss Marcus Riesterer

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