Wer­den Sie bit­te wie­der Kind | Neue Lösun­gen für bestehen­de Pro­ble­me

Wer­den Sie bit­te wie­der Kind | Denn Kin­der fin­den neue Lösun­gen für bestehen­de Pro­ble­me

Kin­der wol­len alles wis­sen und jedes noch so klei­ne Detail wird hin­ter­fragt. Goog­le beschäf­tigt mit dem Deut­schen Fre­de­rik Pferdt sogar einen „Chief Inno­va­ti­on Evan­ge­list“ der Men­schen das Ver­trau­en für Ihre eige­nen Ide­en wie­der zurück geben soll.

Auf die Fra­ge, ob man Krea­ti­vi­tät erler­nen kann, ant­wor­te­te Pferdt: Wir sind alle krea­tiv gebo­ren. Als Kin­der haben wir unse­ren Höhe­punkt in der Krea­ti­vi­tät, mit der Zeit ver­lie­ren wir das Ver­trau­en in unse­re eige­nen Ide­en.

EASY LEADERSHIP - Von Kindern lernen, die Zukunft meistern, dein Leben verändern, Einfluss auf Dein Leben nehmen, Selbstführung und Selbstbestimmung, Kinder sind großartigKin­der sind “offen, auf­merk­sam, neu­gie­rig, krea­tiv, inter­es­siert, etc.” und ihr Wis­sens­drang scheint oft­mals uner­sätt­lich.

Wenn Sie Kin­der beob­ach­ten und ein­fach machen las­sen, gibt es kei­ne unsicht­ba­ren Blo­cka­den (Denk­ver­bo­te).

Kin­der machen sich kei­ne Gedan­ken, sie TUN ein­fach.

Wenn Kin­der bei­spiels­wei­se eine Tas­se brau­chen, sie aber noch zu klein sind für den Schrank, klet­tern sie irgend­wie hin und den­ken gewiss nicht an die Risi­ken oder war­um der Plan schei­tern könn­te.

Die Alarm Funk­ti­on über­neh­men gewöhn­lich die Eltern, die dann in ihrem Ver­hal­tens Auto­pi­lot (Sozia­li­sie­rungs­mus­ter) reagie­ren.

Die­ser reicht in feins­ten Nuan­cen von beloh­nen, über beleh­ren und behü­ten, bis hin zu bestra­fen.

Vie­le Erwach­se­ne fol­gen bis heu­te ihren Eltern­haus-Sozia­li­sie­rungs­mus­tern. Die Refle­xi­on mei­ner Coa­ching Grup­pen, sei es in der Fuß­gän­ger­zo­ne, mor­gens im Wohn­ge­biet, zu wei­len auch in Muse­en, im Trai­nings­raum oder On-the-job bringt es auf den Punkt.

Auf die Grup­pen­teil­neh­mer wir­ken Erwach­se­ne voll­kom­men kon­tro­vers zu den Kin­dern:

ver­schlos­sen, unauf­merk­sam, gelang­weilt, unre­flek­tiert, des­in­ter­es­siert, zer­streut, etc. und wie immer bestä­ti­gen Aus­nah­men die Regel.

MERKE: Es scheint so, als ob den Men­schen mit stei­gen­dem Alter die Fähig­kei­ten der Kin­der ver­lo­ren gehen.

Hand aufs Herz: Wie vie­le offe­ne, auf­merk­sa­me, neu­gie­ri­ge und inter­es­sier­te Erwach­se­ne ken­nen Sie?

Zu vie­le Men­schen beschäf­ti­gen sich mit sich selbst, sind oft unzu­frie­den, hören nur halb zu, hin­ter­fra­gen Fra­gen noch bevor sie die­se stel­len und sind den gan­zen Tag getrie­ben von “ich muss”!

Ich stel­le Men­schen in allen Lebens­si­tua­tio­nen regel­mä­ßig die Fra­ge, wor­auf sie Lust haben und bekom­me häu­fig ein ein­fa­ches “EGAL” oder eine kon­kre­te Beschrei­bung, was sie “NICHT” wol­len.

Ich fra­ge dann ger­ne was pas­siert, wenn ich jetzt die Ent­schei­dung tref­fe, damit direkt Ein­fluss auf Ihre Rea­li­tät neh­me und ob es Ihnen dann immer noch EGAL ist?

Kin­der sind ein­fach groß­ar­tig! Sie inter­es­sie­ren sich für ein­fach alles und fin­den oft ein­fa­che, neue Lösun­gen für bestehen­de Pro­ble­me.

EASY LEADERSHIP® - Fragen stellen, Kind sein, FührungskulturMei­ne Fra­gen an das Kind in Ihnen

Wie auf­merk­sam und acht­sam sind Sie selbst? Wann waren Sie das letz­te mal Krea­tiv? Wie vie­le Fra­gen stel­len Sie ande­ren Men­schen? Wie offen gehen Sie mit neu­en Her­aus­for­de­run­gen um? Wie ler­nen und bil­den Sie sich wei­ter? Was macht Sie neu­gie­rig? Wie ist ihr Ver­ständ­nis für die digi­ta­le Welt und damit ver­bun­den der Zukunft? War­um machen Sie ihren Job? War­um ste­hen Sie jeden Mor­gen auf? War­um haben Sie sich für ihren Part­ner ent­schie­den? Wie oft holen Sie sich Feed­back? Wann haben Sie das letz­te Mal dar­über nach gedacht Ihr Leben zu ver­än­dern?

Ich stel­le all­ge­mein und beson­ders bei Con­sul­ting-Akti­vi­tä­ten immer wie­der erschro­cken fest, wie wenig Fra­gen Erwach­se­ne sich selbst und ihrem Umfeld stel­len! Men­schen den­ken, glau­ben, mei­nen, ver­mu­ten und spe­ku­lie­ren lie­ber, weil es ver­meint­lich ein­fa­cher ist.

Ein Bei­spiel: Ges­tern saß ich mit einem guten Freund, nach einer Abend­ver­an­stal­tung in einer neu­en Bar und an der Wand hin­gen eine Men­ge Uhren. Ich frag­te mei­nen Kol­le­gen der den Besit­zer kennt, war­um die Uhren an der Wand hän­gen und auch er hat­te kei­ne logi­sche Ant­wort dafür. Um Spe­ku­la­tio­nen zu ver­mei­den und irgend­was zu glau­ben, haben wir inter­es­siert den Besit­zer ange­spro­chen und sei­ne Ant­wort war span­nend: “Die habe ich alle auf­ge­hängt, damit jeder Gast eine Uhr­zeit aus­su­chen kann, die ihm gefällt!”

Neu­gier, Offen­heit, und Inter­es­se an Unter­schied­lich­kei­ten in Sys­te­men, gepaart mit Fra­gen sind das bes­te Mit­tel, um das Kind regel­mä­ßig wie­der zu bele­ben.

DENN:

  • Fra­gen signa­li­sie­ren Inter­es­se und Auf­merk­sam­keit
  • Fra­gen lie­fern Infor­ma­tio­nen und Erkennt­nis­se
  • Fra­gen stil­len Neu­gier
  • Fra­gen geben dem Leben und der Arbeit Sinn
  • Fra­gen brin­gen Auf­klä­rung und Ver­ständ­nis
  • Fra­gen geben Din­gen Wich­tig­keit, Wert­schät­zung und Dring­lich­keit
  • Fra­gen ver­mit­teln Iden­ti­fi­ka­ti­on
  • Fra­gen beschrei­ben einen Ziel­zu­stand der erstre­bens­wert ist
  • Fra­gen ver­mit­teln Ver­ständ­nis für die Rea­li­tät ande­rer
  • Fra­gen brin­gen Sicher­heit für die Zukunft
  • etc.

Jede FRAGE lie­fert neue Ant­wor­ten für Ihr Puz­zle Leben.

MEIN RAT: Schal­ten Sie Ihren Auto­pi­lo­ten so oft wie mög­lich aus und sei­en Sie BEWUSST wie­der Kind! Nur so kön­nen Sie spie­le­risch mit den zukünf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen der digi­ta­len Welt umge­hen und sicher­stel­len, dass Sie auch in Zukunft ein erfüll­tes Leben füh­ren.

Beant­wor­ten Sie sich bit­te immer aufs NEUE erfolg­reich die Fra­ge was Sie wol­len, denn sonst ent­schei­den ande­re für Sie.

Wie sag­te bereits Fried­rich Nietz­sche, “Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE“ und wie war noch mal das Mot­to der Sesam­stra­ße, “Wie­so, Wes­halb, War­um, wer nicht fragt bleibt dumm?”

Das Leben ist ein tol­les Aben­teu­er und sie selbst haben es in der Hand.

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Jeder hat sei­ne eige­ne Rea­li­tät! Wel­che ist Ihre?

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