Wann sind Emails sinn­voll

Wann sind Emails sinn­voll?

Die Email ist nach wie vor die All­zweck­waf­fe der digi­ta­len Welt. Sehr oft wird sie lei­der benutzt, um schnell Ver­ant­wor­tung weg zu dele­gie­ren und wird somit zum Hemm­schuh zahl­rei­cher Orga­ni­sa­tio­nen.

Lei­der bemer­ke ich, dass Emails oft wich­ti­ger genom­men wer­den als alles ande­re und die tat­säch­lich wich­ti­ge Auf­ga­ben de-prio­ri­siert wer­den.

Ich durf­te die Reak­ti­on eines CEO´s erle­ben, als ein Kol­le­ge ca. 8.000 Kol­le­gen befrag­te, wer gera­de sei­ne Kaf­fee­tas­se ent­wen­det hat.

Wenn es nicht so schäd­lich für die Pro­duk­ti­vi­tät wäre, könn­te man dar­über lachen. Wenn jeder Mit­ar­bei­ter nur 30 Sekun­den für die­se Email auf­bringt, kos­tet die­se Email das Unter­neh­men 8,3 Mann-Tage. Schnel­ler kann man, außer mit Spe­ku­la­ti­on, kein Geld ver­bren­nen.

Ich erle­be nach wie vor täg­lich, wie schnell Emails, ohne nur einen Gedan­ken an die emo­tio­na­le Ver­fas­sung des Emp­fän­gers zu ver­schwen­den, raus gehau­en wer­den.

Emails

  1. sind immer dann sinn­voll, wenn kom­ple­xe Infor­ma­tio­nen schrift­lich bes­ser zu ver­mit­teln sind (z.B. durch ange­häng­te Datei­en),
  2. oder wenn der Emp­fän­ger nicht per­sön­lich erreich­bar ist und es um eher unwich­ti­ge Infor­ma­tio­nen geht.

Wägen Sie bit­te sorg­fäl­tig ab, ob Sie die Nach­richt nur schrift­lich sinn­voll über­mit­teln kön­nen. Damit hel­fen Sie die täg­li­che Email­flut zu redu­zie­ren und ver­mei­den neben­bei emo­tio­na­le Miss­ver­ständ­nis­se.

Sei­en Sie sich immer Ihrer Wir­kung bewusst und den­ken Sie vor­her min­des­tens 30 Sekun­den nach, ob es für Ihre Bot­schaft noch einen bes­se­ren Weg gibt.

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