Burn more statt Bur­nout — Forum Zukunft

Burn more statt Bur­nout — Forum Zukunft

Wir bedan­ken uns mit die­sem Arti­kel an ers­ter Stel­le beim Lions Club Johan­nes Kepp­ler für die Ein­la­dung zum ers­ten Forum Zukunft in Weil der Stadt.

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Zuge­ge­ben: Wir waren skep­tisch!  Wo doch Bur­nout die Mode­er­kran­kung schlecht­hin zu sein scheint und die Vor­trags­rei­hen dazu wie Pil­ze aus dem Boden schie­ßen.

Das Mot­to des Lions Club “Burn more” und die Mög­lich­keit inter­es­san­te Men­schen ken­nen zu ler­nen hat uns bewegt, die Ver­an­stal­tung zu besu­chen. Bereits der Rah­men der Ver­an­stal­tung — das “Klös­ter­le”, ein frisch restau­rier­tes Kapu­zi­ner-Klos­ter — war die ers­te Beloh­nung des Abends.

Eröff­net wur­de die Ver­an­stal­tung mit einem kur­zen und inter­es­san­ten Impuls­vor­trag von Dr. Petra Maria Schwarz zum Manage­ment der Gesund­heit. Die anschlie­ßen­de Exper­ten Podi­ums­dis­kus­si­on wur­de pro­fes­sio­nell und humor­voll von Hans-Jörg  Zürn (Chef­re­dak­teur Sindelfinger/Böblinger Zei­tung) mode­riert. Füh­rungs­kräf­te, Medi­zi­ner und Autor, sowie eine Betrof­fe­ne haben das The­ma aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln beleuch­tet und haben Aus­we­ge  aus dem Teu­fels­kreis von Per­fek­ti­on, dem “Gefäng­nis Hams­ter­rad” und dem eige­nen Selbst­wert­ge­fühl dis­ku­tiert.

Prof. Dr. Sei­del beschrieb Bur­nout knapp aber fun­diert als erns­te Vor­stu­fe zur Depres­si­on, einem Krank­heits­bild, das auf kei­nen Fall unter­schätzt wer­den darf.

Der Abend deut­lich gemacht, dass Mit­ar­bei­ter eine hohe Selbst­ver­ant­wor­tung haben, aber auch die Füh­rungs­kräf­te ihrer Für­sor­ge und Beob­ach­tungs­pflicht stär­ker nach­kom­men müs­sen.

Bar­ba­ra Fischer-Rei­ne­ke  (Betrof­fe­ne) appel­liert nach  2 Bur­nouts mutig zu sein und vor allem sich selbst wahr­neh­men. War­ten sie nicht wie der Frosch im war­men Was­ser, das immer hei­ßer wird bis es kocht. Am Ende fehlt ihnen die Ener­gie zu ent­kom­men.

Karin Gold­stein von der IHK Reut­lin­gen (ehe­mals Cen­ter Mana­ge­rin im Bre­u­n­in­ger­land Sin­del­fin­gen), stellt fest, dass Füh­rungs­kräf­te im Mit­tel­stand nur sel­ten aus­ge­bil­det wer­den. Zudem feh­len wich­ti­ge psy­cho­lo­gi­sche Grund­kennt­nis­se zur Aus­übung der Füh­rungs­auf­ga­be.

Die Quint­essenz des Abends: „Es ist äußerst wich­tig immer wie­der die eige­ne Posi­ti­on zu reflek­tie­ren!“ Bestim­men sie ihr Selbst­bild und las­sen sie sich regel­mä­ßig Feed­back geben.

Wie groß ist der Ein­fluss des Social Web auf Kauf­ent­schei­dun­gen
Kom­mu­ni­zie­ren sie rich­tig mit Inter­es­sen­ten, Mit­ar­bei­tern, Kun­den und Lie­fe­ran­ten

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