Der Sumpf der Ver­gleich­bar­keit

Ken­nen sie den Sumpf der Ver­gleich­bar­keit

EASY LEADERSHIP® - Der Sumpf der VergleichbarkeitEgal wo ich hin kom­me beob­ach­te ich unmo­ti­vier­te und uniden­ti­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter. Unter­neh­men sind immer nur so gut wie die Sum­me ihrer Mit­ar­bei­ter. Wenn sie sich in der digi­ta­len Welt von der zähen Mas­se abhe­ben wol­len, ist Ver­än­de­rung gefor­dert.

Ein Bei­spiel aus der Rea­li­tät:

Kürz­lich besuch­te ich ein VW Auto­haus, mit dem Ziel ein Ersatz­teil zu kau­fen. Ich betre­te den Ver­kaufs­raum und fin­de erst­mal nie­mand. Anspra­che, Begrü­ßung Fehl­an­zei­ge. Nach einem auf­merk­sa­men Rund­gang, ent­de­cke ich die Ver­käu­fer ver­steckt hin­ter Ihrem Schreib­tisch.

Das ers­te Hal­lo kommt von mir und ich fra­ge, wo fin­de ich die Ersatz­teil Abtei­lung. Ohne Hal­lo sagt der jun­ge Mann: “Gehen sie zur Tür wie­der raus und die zwei­te wie­der rein.”

Das Dan­ke habe ich mir gespart! Im Ersatz­tei­le Bereich ange­kom­men, tref­fe ich auf ein wir­res Durch­ein­an­der von min­des­ten 10 Mit­ar­bei­tern. Ein freund­li­ches Gesicht Fehl­an­zei­ge.

Mei­ne per­sön­li­che Anspra­che hat gewirkt und ich habe tat­säch­lich einen Mit­ar­bei­ter aus dem Sleep­mo­de zurück geholt. Ich zeig­te ihm eine Schrau­be und frag­te, kön­nen sie die besor­gen.

Sei­ne Ant­wort: “Mehr wis­sen sie nicht?” Ich sag­te: “Natür­lich weiß ich mehr, sie haben mich nur nicht gefragt.” Ich nann­te dem Mann alle Fahr­zeug­da­ten und er hat die Schrau­be tat­säch­lich mit mei­nen Anga­ben gefun­den. Sie kön­nen die Schrau­be ab 14.00 Uhr abho­len.

Lei­der war er wohl noch müde und hat die fal­sche Schrau­be bestellt, zur Krö­nung woll­te mich dann noch sein Kol­le­ge für dumm ver­kau­fen. Erst als ich ihn dar­um bat, dass Teil zu holen, um die Schrau­ben­län­ge zu ver­glei­chen und er noch mit sei­nem Meis­ter Rück­spra­che hielt, gestand er sei­nen Feh­ler. Tat­säch­lich hat er mir dann pas­sen­de Schrau­ben vom Lager ver­kauft.

Für 2,78 € bin ich also zwei­mal 30km gefah­ren. Frü­her hät­te der Leh­rer “set­zen sechs” gesagt.

Der Preis für die Schrau­be, wur­de durch die­se Odys­see und die Zeit­ver­schwen­dung der Mit­ar­bei­ter voll­stän­dig irrele­vant und für alle Betei­lig­ten zu teu­er.

@VW: “Auch bei Total Qua­li­ty Manage­ment der Mit­ar­bei­ter, die Emo­tio­nen beach­ten — Fea­tures allei­ne rei­chen heu­te nicht mehr” Das drit­te schlech­te VW Auto­haus in Fol­ge.

Mein Tipp: “Über­den­ken sie ihre Vor­ge­hens­wei­se im direk­ten Kun­den­kon­takt und machen sie den Kon­takt zum Erleb­nis”

Das gilt für jede Berüh­rung ihres Sys­tems zum Kun­den. Geben Kun­den was ihm heu­te in 90% der Fäl­le fehlt.

Wert­schät­zung! Kun­den zufrie­den­stel­len ist ein­fach und der Preis spielt garan­tiert die Neben­rol­le. Nut­zen sie ihre Mit­ar­bei­ter, um dem Sumpf der Ver­gleich­bar­keit zu ent­kom­men. Machen sie ihre Füh­rungs­kräf­te und ihre Mit­ar­bei­ter fit für die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft.

Mer­ke: Stra­te­gi­sche Defi­zi­te las­sen sich nicht über den Preis kom­pen­sie­ren.

 

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