Digitalisierung braucht eine neue Führungskultur Marcus Riesterer

Die Zukunft braucht eine neue Führungskultur

Die Zukunft braucht eine neue Führungskultur

Aber warum braucht die Zukunft eine neue Führungskultur? Herzlich willkommen in der VUCA Welt (Volatility, uncertainty, complexity and ambiguity), diese digitale Welt ist volatil, unsicher, komplex und ambivalent.

„Die digitale Transformation ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf und ist längst in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens angekommen.“

TNS Infratest stellte bereits 2016 im Auftrag von Microsoft folgende Kernfragen:

EASY LEADERSHIP - LEADERSHIP für die digitale Welt

Wie muss sich Führung in der digitalen Arbeitswelt verändern?
Was müssen Manager in Zukunft leisten?
Und wie beeinflusst der Einsatz moderner IT das Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeitern?

RESUMÉ MICROSOFT:

„Um Entscheidungen zu beschleunigen, Innovationen schneller auf den Markt zu bringen und mit dem voll vernetzten Kunden Schritt zu halten, müssen Unternehmen beweglicher und anpassungsfähiger werden. Dafür brauchen sie neue Technologien und eine neue Führungskultur. Doch diese Erkenntnis hat sich in Deutschland längst nicht überall durchgesetzt. „Die Umfrageergebnisse belegen, dass die Führungskultur in deutschen Unternehmen vielfach weder zu den Wünschen der Arbeitnehmer noch zu den Anforderungen der digitalen Wirtschaftswelt passt“, erklärt Markus Köhler, Senior Director Human Resources und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland. Quelle Studie Microsoft.

Schnelle Entscheidungen, schnelle Innovationen, vernetzte Kunden, neue Technologien, höher, schneller, weiter vs. Sicherheit, Zeit lassen, langfristig planen, bestehende Systeme auf keinen Fall anfassen, Kontinuität, Ruhe bewahren, klare Strukturen.

Zahlreiche Unternehmen sind zwar auf den Zug der Digitalisierung aufgesprungen, nur haben sie ihre Führungskräfte und Mitarbeiter leider am Bahnhof vergessen.

Eine neue Führungskultur muss her! Nur welche?

Die Digitalisierung dauerhaft gelingt, braucht es Führungskräfte die ihren Mitarbeitern vertrauen, Identifikation geben, Mitbestimmung fördern, Eigenverantwortung (auch in Teams) fordern und wenn überhaupt ordnend eingreifen.

Die Krux: Aus der Coaching-Praxis weiß ich, dass Vertrauen und Eigenverantwortung bei den meisten Führungskräften, bereits bei der Vergabe von Aufgaben scheitern.

Beispiele:

  • Führungskräfte haben eine zu konkrete Vorstellung wie es sein muss, andere Ideen werden nicht zugelassen
  • Führungskräfte nehmen sich keine Zeit ihre Idee ausreichend zu schildern
  • Führungskräfte kommunizieren unklar

Schenken Sie Ihren Mitarbeitern Vertrauen, geben Sie Ihren Aufgaben, Ideen und Zielen einen besonderen Stellenwert und lassen Sie ihre Mitarbeiter eigenverantwortlich arbeiten.

Stellen Sie sich immer folgende Fragen: Hat mein Mitarbeiter das WARUM verstanden. Habe ich selbst eine klare Vorstellung vom Ergebnis und habe ich mir die Zeit genommen, klar zu kommunizieren.

Nur wenn Sie Ihre Ideen, Aufgaben sowie Ziele dauerhaft zur Herausforderung ihrer Mitarbeiter machen und diese verstehen warum, entsteht Eigenverantwortung.

MERKE: Veränderung ist ein Prozess und beginnt immer bei Dir selbst.

Erfolgreiche Führung in der digitalen VUCA Welt braucht in erster Linie Selbstdisziplin und Veränderungsbereitschaft der Führungskraft.

Stellen Sie die richtigen Fragen, kommunizieren Sie sachlich und halten Sie die getroffenen Vereinbarungen immer nach.

Die Digitalsierung braucht neue Muster: Eigenverantwortung vs. Befehl, Try und Error vs. langfristige Planung; kollektive Intelligenz vs. Einzel-Intelligenz; Kunde vs. Vertragsopfer; Veränderungs vs. Sicherheit

Intuitive EXPERTEN von GESTERN gibt es schon genug!

Gerne lade ich Sie zum DIALOG ein.

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